04.07.2020 Ausräumen der Fieberklinik Viechtach

Aktive der FF Prackenbach helfen bei Ausräumen der Fieberklinik

 

Am 04. Juli  war auch eine Abordnung freiwilliger Helfer aus unserer Wehr bei dem Rückbau der Fieberklinik im Einsatz. Vorrangige Arbeit waren der Abbau und der Transport der Krankenbetten ins KKH Viechtach und das Wiederaufstellen der Betten für die Internatbewohner.

Der Arbeitseinsatz dauerte ca. 2,5 Stunden

 

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Text & Bilder: FFW Prackenbach

 

Das Hilfskrankenhaus wurde ausgeräumt

Pflege-Inventar wird für mögliche zweite Corona-Welle in der Arberlandklinik eingelagert

 

 

Viechtach. Einsatzkräfte von zehn Feuerwehren und des Bayerischen Roten Kreuzes haben am Samstag das Inventar des Hilfskrankenhauses ausgeräumt, das im Hotelberufsschul-Internat untergebracht war.

"Gut, dass wir das Hilfskrankenhaus nicht gebraucht haben, aber ganz wohl ist mir heute bei dieser Sache nicht", sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger beim Rückbau des Hilfskrankenhauses. Aulingers Aufgabe als örtlicher Einsatzleiter während des Katastrophenfalles, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, ging damit ebenfalls zu Ende. Die 45 Helfer verluden Pflegebetten, Nachtkästchen, Infusionsständer und Bettwäsche in die Einsatz-Lastwagen der Feuerwehren und des BRK. Die Einrichtungsgegenstände der "Fieberklinik" werden im Dachboden der Arberlandklinik Viechtach eingelagert und können im Falle einer zweiten Corona-Welle schnell wieder aufgebaut werden. Zusätzlich zum Pflegeinventar wurde auch die Patientenrufanlage entfernt.

Auch der Lkw des Tagwerks diente als Transportfahrzeug für Pflegebetten. Kräftig mit angepackt hat KBI Christian Stiedl (links).

Am 20. März hatte sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) entschieden, das für ein Hilfskrankenhaus optimal geeignete Internat in Viechtach einzurichten. Bereits am 4. April fand die offizielle Inbetriebnahme durch die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml statt. Benötigt wurde die "Klinik light", wie sie Krankenhausvorstand Christian Schmitz bei diesem Termin bezeichnet hatte, glücklicherweise nicht. Im Hilfskrankenhaus hätten Patienten aufgenommen werden sollen, die nach einer Infektion mit dem Corona-Virus nur leichte Symptome aufweisen und keine Sauerstoffbehandlung benötigt hätten.Dass die Einrichtungsgegenstände eingelagert und nicht verkauft werden, begründet Aulinger damit, dass im Notfall schnell reagiert werden könne, weil keine Lieferzeiten oder andere Hemmnisse eine Wiederinbetriebnahme verzögern würden. Ausdrücklich lobte der BRK-Einsatzleiter die starke Truppe der Feuerwehr und des Roten Kreuzes, die das Ausräumen an einem schönen und sonnigen Samstagvormittag ehrenamtlich erledigte.

Neben Aulinger leiteten Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und BRK-Zentrumsleiter Franz Lobmeier die Aktion, bei der Mitglieder der Feuerwehren Viechtach, Blossersberg, Wiesing, Pirka, Schönau, Moosbach, Prackenbach, Teisnach, Kaikenried und Böbrach sowie des BRK Viechtach und zwei Fahrzeuge des Tagwerks beteiligt waren.

Quelle Text: PNP