Heftiges Gewitter zog über uns hinweg.

Ein heftiges Unwetter suchte am So. den 31.05.2026 den gesamten Lkrs. Regen heim. Ein Schwerpunkt entwickelte sich im Stadtgebiet Viechtach ,wo zahlreiche Einsatzstellen abzuarbeiten waren.

Umgestürzte Bäume durch den heftigen Wind waren die Hauptaufgaben der zahlreich alarmierten Feuerwehren der gesamten Umgebung.

Über 100 Einsätze: Unwetter sorgt für Ausnahmezustand im Kreis Regen

 
 

Ein Baum stürzte bei Ludwigsthal auf die Gleise der Waldbahn. Anschließend kam es zum Zusammenstoß. - Foto: KBI Regen

Ein Sonntag im Ausnahmezustand liegt hinter den Einsatzkräften im Landkreis Regen. Über 100 Einsatzstellen habe man nach dem schweren Unwetter im Laufe des Nachmittags abarbeiten müssen, berichtet Kreisbrandmeister Marco Dietl auf Nachfrage der Mediengruppe Bayern. Ein „Bild der Verwüstung“ habe sich an manchen Orten geboten.

 
Erste Alarme seien gegen 14 Uhr bei den Feuerwehren im westlichen Landkreis eingegangen, berichtet Dietl. Die Front zog sich von Viechtach bis nach Zwiesel einmal quer über die Region. Es gab überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Bäume über Fahrbahnen.

 

Nest von Jungstörchen von Kirche gestürzt

In Ludwigsthal (Gemeinde Lindberg) war ein Baum über die Gleise der Waldbahn gestürzt. Ein Triebfahrzeug kollidierte im Anschluss damit. Laut Polizei wurden weder die rund 20 Fahrgäste noch die Besatzung verletzt. Die Feuerwehr befreite die Gleise vom Baum und dem Geäst.

 
Einsatzkräfte befreiten die Waldbahn, indem sie den Baum zersägten und das Geäst entfernten. - Foto: KBI Regen

In Ruhmannsfelden wurde das Storchennest vom Dach der Kirche gerissen und blieb im Schneefang mit zwei jungen Störchen im Nest hängen, die Drehleiter aus Viechtach hat die Störche aus der misslichen Lage befreit und Kameraden der Feuerwehr Ruhmannsfelden brachten diese im Anschluss nach Regenstauf in die Vogelpflegestation.

 


 

 
In eine sehr missliche Lage hat das Unwetter die zwei jungen Störche auf der Ruhmannsfeldener Kirche gebracht. Ihr Nest wurde vom Dach gerissen. - Foto: KBI Regen

 

Hausdach teilweise abgedeckt

Besonders hart traf es auch ein Haus in Nebelberg in der Gemeinde Langdorf. Dessen Dach wurde teilweise abgedeckt, nachdem dort ein Baum aufs Haus gestürzt war. Mit Planen und der Drehleiter aus Bodenmais wurde das Dach notdürftig gesichert.

 
In der Gemeinde Langdorf musste das Dach eines Hauses gesichert werden, nachdem es teilweise abgedeckt worden war. - Foto: KBI Regen

Bilder zeigen außerdem, wie das Unwetter in den Städten Viechtach und Zwiesel gewütet hat. In Viechtach kam es zu Überschwemmungen: An der Ecke Bierfeldstraße/Linprunstraße stand das Wasser knietief. In Zwiesel stürzte ein Baum auf ein parkendes Auto und beschädigte es erheblich.

 

 

 
In Zwiesel stürzte ein Baum auf ein Auto. - Foto: KBI Regen

 

Keine Verletzten

An einigen Stellen zogen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Landwirte heran, um mit Seilwinden umgestürzte oder umzustürzen drohende Bäume zu entfernen. Wie KBM Marco Dietl gegenüber der Heimatzeitung betont, waren keine Verletzten zu beklagen – weder bei der Zivilbevölkerung noch bei den Einsatzkräften.

 
Auch der B85 bei Viechtach mussten Bäume gesichert oder entfernt werden. - Foto: KBI Regen

Um das Einsatzgeschehen besser überblicken und koordinieren zu können, war die Kreiseinsatzzentrale des Landkreises in Zwiesel unter der Leitung von KBM Heinrich Mühlbauer und mehreren Kameraden besetzt. Dort waren auch die Straßenbaulastträger, der Notfallmanager der Bahn und die Polizei in die Kommunikation eingebunden.

 


Auch Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, KBI Michael List und einige Kreisbrandmeister waren im ganzen Landkreis im Einsatz und unterstützten vor Ort an den Einsatzstellen.

 

Quelle Text & Bilder: PNP

 

Die Bilder zeigen nur die Einsatzstellen der FFW Prackenbach

Text & Bilder: FFW Prackenbach